Rapid.Tech lockt Experten mit Designwettbewerb und Produktinnovationen

14.02.2007

Am Anfang steht nach wie vor eine Idee. Aber die Umsetzung vom digitalen Entwurf über das rechnerinterne Datenmodell zum Prototypen und Endmodell gewinnt an Dynamik. Seit vor 16 Jahren die Geburtsstunde der generativen Fertigungsanlagen in Europa schlug, erobern die Prototyper die Konstruktionsbüros der großen Hersteller vor allem in der Automobilbranche, der Haushaltswaren- und der Unterhaltungselektronik. Statt der wenigen Universalmaschinen von 1990 fertigen inzwischen weit über 50 unterschiedliche hochspezialisierte Systeme jeweils eine kleine Palette von Bauteilen in sehr guter oder sogar in Produktqualität. Umso wichtiger ist es, die Verfahren, ihre Vor- und Nachteile und die Entwicklungstrends zu kennen, zu verfolgen und zu bewerten. Nur so lassen sich aus der ständig wachsenden Angebotspalette die optimalen Anwendungen aufspüren. Genau dieses Ziel verfolgen die Anwender und Interessenten, die sich jährlich auf der Rapid.Tech in Erfurt treffen.

Generative Fertigungsverfahren garantieren Wettbewerbsvorteile
Die rasche, kostengünstige und individuelle Herstellung von Modellen, Prototypen, Werkzeugen und Endprodukten auf der Basis rechnerinterner Datenmodelle ist ein innovatives Feld mit Wirtschaftspotenzial für alle Branchen. Vom 22. bis 23. Mai 2007 wird im Erfurter Messezentrum wieder das gesamte Spektrum der Technologien, Neuheiten und Trends erlebbar. Neben der praxisnahen Fachmesse bietet die Rapid.Tech mit der Anwendertagung und dem Konstrukteurstag ein Forum für Anwender, Dienstleister, Hersteller und Wissenschaftler. Experten können hier ihre Meinung einbringen, ihre Entwicklungen präsentieren oder ihren Ansatz diskutieren.
Erstmals wird ein Wettbewerb für Studenten und Absolventen von Design-Ausbildungsstätten veranstaltet. Der Designpreis soll die Auseinandersetzung mit generativen Fertigungsverfahren fördern und den Blick auf die damit verbundenen Perspektiven schärfen.
Da sich bereits jetzt eine internationale Ausrichtung nach Osteuropa abzeichnet, ist Polen das Partnerland der nächsten Rapid.Tech. Aus der Rapid-Praxis des Nachbarlandes berichten neben Referenten auch Mitglieder des Fachbeirates wie Holger Löffler, Leiter Fachreferat Trocknerentwicklung der BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH.

Vision wird Wirklichkeit
Wichtige Themenblöcke auf der mittlerweile 4. Rapid.Tech besetzen die Branchen Automobilbau und Medizintechnik. Darüber hinaus wird gezeigt, dass die Vision von Kindern, die internetgestützt mit Hilfe ihrer Computer Phantasiefiguren und Komponenten von Systemspielzeugen konstruieren und in speziellen Kopieshops direkt herstellen, inzwischen Wirklichkeit geworden ist.

TOP