Forum Mobilität Rapid.Tech 3D 2024

Additive Herstellung von optischen Bauteilen für lichttechnische Automotive Anwendungen mittels Digital Light Processing

MERCEDES-BENZ AG zeigt wie durch die Verwendung von Freiformoptiken sich immer komplexere Komponenten rund um das Fahrzeug gezielt durch Licht in Szene setzen lassen

Durch die Verwendung von Freiformoptiken lassen sich immer komplexere Komponenten rund um das Fahrzeug gezielt durch Licht in Szene setzen und sorgen somit für ein spannendes Erscheinungsbild im Fahrzeugexterieur sowie eine angenehme Atmosphäre im Interieur. Da die Darstellung erster physischer Prototypen mittels CNC-Fräsen oder Spritzguss sehr kostenintensiv und unflexibel bezüglich Anpassungen im Entwicklungsprozess ist, stellt die additive Fertigung eine attraktive Lösung zur Herstellung dieser frühen Prototypen dar.
Um eine bestmögliche Abbildung der lichttechnischen Eigenschaften dieser Funktionsprototypen sicherzustellen, muss die Herstellung dieser gesamtheitlich betrachtet werden. Unter dieser Prämisse wurde eine Prozesskette definiert, welche bereits weit vor der eigentlichen additiven Fertigung ansetzt und alle optisch relevanten Kriterien aufgreift.
Neben bereits bekannten Ansätzen, bei welchen ebenfalls harz- bzw. tintenbasierende 3D-Druck Verfahren wie Stereolithographie (SLA) oder Poly-Jet-Modellierung (PJM) verwendet wurden, wird in dieser Arbeit das für die Herstellung transparenter additiver Optiken deutlich weniger erforschte DLP-Verfahren herangezogen. 


Referent*innen (1)

Pascal Boley

Pascal Boley

Doktorand Forschung & Entwicklung