Forum Software, Prozesse & Konstruktion I

DIENSTAG, 22. Juni 2021

Ort: CongressCenter, EG, Raum Carl Zeiss rechts

Hinweis: Sie können Ihre favorisierten Vorträge direkt als Termin in Ihren Kalender exportieren. Hierzu wählen Sie die Vorträge einfach durch Häkchen-Setzung auf der rechten Seite aus und klicken anschließend auf das Download-Symbol oberhalb der Tabelle. Bitte exportieren Sie die Termine einzeln!

 
 
 
 
09:00 - 09:30
Check-In
09:30 - 09:45
Begrüßung Carl-Zeiss Saal
09:45 - 10:30

- Vorstellung des aktuellen Status der Additiven Fertigung bei Daimler Buses
- Präsentation von umgesetzten und bereits verbauten 3D - Druckteilen in unseren Fahrzeugen
- Veränderung der aktuellen Supply Chain durch 3D-Druck
- AM Big Picture Daimler Buses

Ralf Anderhofstadt und Janis Kretz | Daimler Truck AG / EvoBus GmbH - Daimler Buses

Ralf Anderhofstadt und Janis Kretz

10:30 - 11:00
Kaffeepause & Besuch der Ausstellung
Session 1
11:00 - 11:30

Der digitale Zwilling ist ein Konzept, welches als wichtiges Element der Industrie 4.0 im Sinne einer automatisierten und optimierten Fertigung gilt. Da es eine große Varianz im Verständnis gibt, wird eine eindeutige Definition vorgestellt und die Ergebnisse einer systematischen Recherche von wissenschaftlichen Veröffentlichungen eingeordnet. Hierbei werden alle Fertigungsverfahren berücksichtigt. Allgemein kann durch das strukturierte Aufnehmen und Sammeln der verschiedenen zum Prozess und Produkt bezogenen Daten ein weiterer Schritt hin zu einer automatisierten und optimierten Fertigung gegangen werden. Die additive Fertigung, die stark auf digitalen Daten beruht, bietet sich hierfür an. Es wird beleuchtet welche Technologien notwendig für die Implementierung eines digitalen Zwillings in der additiven Fertigung sind. Außerdem werden die aktuellen Herausforderungen und notwendigen nächsten Schritte in der Entwicklung beleuchtet. Die Vorteile eines digitalen Zwillings des gesamten Produktionszyklus können insbesondere von einer Kombination mit künstlicher Intelligenz noch vergrößert werden. Von der künstlichen Intelligenz können zum Beispiel wichtige Bestandteile des digitalen Zwillings wie zum Beispiel das Prozessieren der Daten oder eine verbesserte Echtzeitvorhersage profitieren. Am Beispiel der Qualitätssicherung wird dies deutlich gemacht.

Julia Lakämper | Fraunhofer-Einrichtung für Additive Produktionstechnologien IAPT

Julia Lakämper

11:30 - 12:00

toolcraft ist ein mittelständisches Unternehmen, das sich auf die Fertigung von Highend-Präzisionsteilen und –komponenten spezialisiert hat. Seit 2011 fertigt das Unternehmen 3D-gedruckte Bauteile und bildet dabei die gesamte additive Wertschöpfungskette in Metall ab.

toolcraft erkannte mit seinem immer weiterwachsenden Kundenkreis und der daraus gewonnenen Expertise, dass sich die Pulverbett-Technologie (L-PBF) perfekt mit einer Pulverdüse (LMD) ergänzen lässt: Von der einfachen Beschichtung – über Hybride Bauweisen und Panzerungen – bis hin zur Aufbringung komplexer Konturen, ist mit der Laser Metal Deposition Technologie ein sehr breites Einsatzspektrum möglich.

In unserem Vortrag möchten wir beide Technologien erläutern und anhand eines Anwendungsbauteils aufzeigen, wie sich die Fertigungstechnologien – Pulverbett und Pulverdüse – in der Praxis ergänzen. Während die Pulverbett-Technologie meist nur für den Aufbau neuer Bauteile verwendet wird, lassen sich mit der LMD-Technologie Konturen auf bereits bestehende Metallbauteile auftragen oder sogar ganze Oberflächen beschichten und instandsetzen. Dadurch steigert sich die Nachhaltigkeit des Produktlebenszyklus enorm.

Uwe Schulmeister | toolcraft AG

Aktuelle Position: Bereichsleiter additive Fertigung bei toolcraft AG
2002 - 2011: Fokus Zerspanung
Seit 2011: Fokus Additive Manufacturing (AM)
Seit 2019: Fokus neuer Geschäftsbereich

12:00 - 12:30

Erfahrungen zur Herangehensweise bei der Einführung von Additive Manufacturing in der Serienfertigung werden geteilt: Es gibt exklusive Einblicke in das Teileidentifikationsprojekt von TRUMPF.
An einem Anwendungsbeispiel wird anschaulich erklärt, wie Bauteile für den Metall 3D-Druck identifiziert werden können, wie sich durch die Freiheit bei der Bauteilgestaltung neue Lösungsansätze in der additiven Fertigung ergeben und was für eine Serienfertigung berücksichtigt werden muss.

Erik Schröder | TRUMPF Laser- und Systemtechnik GmbH

Erik Schröder

12:30 - 13:00

Durch die Verbindung und Vernetzung additiver Fertigungssysteme als Herzstück mit Automatisierung und digitalen Softwarebausteinen entwickelt die EOS GmbH AM-Produktionszellen, um den Gesamtprozess des 3D-Drucks auf ein großindustrielles Level zu heben, mit dem Ziel schlüsselfertige Gesamtlösungen für die automatisierte AM-Produktion anzubieten.
Um die Wirkungsweise und Ergebnisse verschiedener Fabrikkonfigurationen aufzuzeigen, wurden die Produktionsprozesse in eine Fabriksimulation überführt, umso die Abläufe zu visualisieren und entscheidende Kennzahlen zu berechnen. Die Grundlage für die Simulation, sowohl das Layout als auch die verwendeten Produktionsprozesse werden durch die Entnahme von verschiedenen Metadaten eines realen Produktionsaufbaus entnommen.
Hierfür dient eine additive Produktionslinie bei der EOS GmbH am Produktionsstandort in Maisach, welche sowohl als Forschungsanalage als auch für die Herstellung verschiedener, für den internen Gebrauch verwendete Bauteile im Einsatz ist.
Die Verwendung von Realdaten verbessert zum einen die Simulation und dessen Ergebnisse, und gewährleistet zum anderen die Zuverlässigkeit der Simulation in verschiedenen Produktionskonfigurationen.
Die Produktionssimulation hilft weiterhin bei der ganzheitlichen Betrachtung sämtlicher Prozesse und die Bestimmung der Einflussfaktoren. Die Erweiterung der Datenmessung über die Produktionsablaufdaten hinaus, zum Beispiel auf Qualitäts- und Prozessdaten, deren Einbindung und Analyse sind dabei bei entscheidend für den Aufbau des digitalen Zwillings der vorliegenden Anlage. Der digitale Zwilling ist als übergeordnetes Ziel zu sehen, um als Ausgangslage die Untersuchung vieler interagierender Systeme für skalierbare, automatisierte digitale Fabriken zu ermöglichen.

Fabian Tieck | EOS GmbH

Fabian Tieck

13:00 - 13:30
Mittagspause & Besuch der Fachmesse
13:30 - 16:00
Forum "AM in Bauwesen & Architektur" im gleichen Raum Carl Zeiss rechts
16:00 - 16:15
Kaffepause
16:15 - 17:00

Panel Discussion "Nachhaltigkeit" im Raum Carl-Zeiss

17:00
Get-Together

Mehr erfahren zum Forum "Software, Prozesse & Konstruktion II"?

Mittwoch, 23. Juni 2021

TOP