Forum Luftfahrt

MITTWOCH, 6. Mai 2020

Ort: CongressCenter, EG, Raum Carl Zeiss links

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08:45 - 09:45
Check-In
09:45 - 09:50
Begrüßung Carl-Zeiss Saal
09:50 - 10:30

tba

Keynote 6. Mai 2020
Session 1
10:30 - 11:00

3D gedruckte Autoklavform für Luft- und Raumfahrtverbundteile mit Roboze Carbon Peek

 

 

11:00 - 11:30

tba

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11:30 - 12:00

Zerstörungsfreie Qualitätsprüfung von additiv gefertigten Metallbauteilen für Raumfahrt-Anwendungen

Dr. Thomas Kleinteich | TPW Prüfzentrum GmbH

    

12:00 - 12:30

Wie keine andere moderne Prozesstechnologie dominiert  die additive Fertigung in den vergangenen Jahren Forschungsaktivitäten im Spannungsfeld zwischen Werkstoff- und Prozesstechnik. Neben umfangreichen Aktivitäten von Großkonzernen wird auch ein reges Interesse bei kleinen und mittleren Unternehmen beobachtet. Letztere verfügen jedoch oftmals nicht über die Kompetenz und Mittel, das Festigkeitspotential und damit die Zuverlässigkeit ihrer AM-Strukturen zu bewerten. Entsprechende experimentelle Untersuchungen sind sehr zeit- und kostenintensiv. Es bedarf somit neuer Methoden, um die mechanische Belastbarkeit von generierten Werkstoffen zuverlässig, schnell und ökonomisch abschätzen zu können.

Das mechanische Verhalten additiv gefertigter Bauteile wird in der Regel durch vorhandene Inhomogenitäten und Defekte dominiert. Die Ausprägung der Fehlstellen ist unmittelbar mit der Qualität des Ausgangsmaterials und der Prozessführung verknüpft. Während sich dies bei der statischen Festigkeit nur bei signifikanten Qualitätsmängeln bemerkbar macht, haben bereits kleinste Defekte dramatische Auswirkungen auf die Schwingfestigkeit vor allem im kosten- und zeitintensiven „Dauerfestigkeitsbereich“.

Die vorliegende Studie konzentriert sich auf das Ermüdungsverhalten von additiv gefertigtem Ti6Al4V. Die Ergebnisse verdeutlichen den signifikanten Einfluss der gesamten Prozesskette auf die Beanspruchbarkeit des Werkstoffs. Eine ortsaufgelöste Charakterisierung der Prozess-Struktur-Eigenschaftskorrelation ist dabei von besonderer Bedeutung. Die Potentiale der Hochfrequenzermüdung als zeitverkürzte Methode zur Ermittlung der Schwingfestigkeit von AM-Strukturen konnte im Rahmen der Untersuchungen aufgezeigt werden.

Prof. Dr. Martina Zimmermann | Fraunhofer Institut für Werkstoff- und Strahltechnik

    

12:30 - 14:30
Mittagspause und Besuch der Fachmesse
Session 2
14:30 - 15:00

Eine der anspruchsvollsten Branchen für echte Funktionsteile ist mit Blick auf ihre Entwicklung, Fertigung und Zulassung die Luft- und Raumfahrt. Die Additive Fertigung liefert passende Antworten und Lösungen zu den dominanten Anforderungen, mit denen sich Luft- und Raumfahrt konfrontiert sieht: Kostenreduktion durch vereinfachte Produktionsprozesse und verkürzte Produktionszyklen, Serienfertigung, verbessertes und neuartiges Design der Komponenten für Gewichtseinsparung und Funktionsoptimierung, und natürlich die Reduzierung der CO2-Emissionen durch Kraftstoffeinsparung. Wenn sich heute der Fokus der Additiven Fertigung von der Prototypenfertigung zum echten Endbauteil verschoben hat, gilt immer noch, dass mit Additiver Fertigung auch kleine Serien oder gar Einzelstücke möglich sind, was eine entscheidende Voraussetzung für die Verfügbarkeit benötigter Teile ist. Welche Stärken jeweils für ein Projekt besonders zum Tragen kommen, hängt ab von der klaren Definition der Anwendung und dem jeweiligen Verbesserungsziel. Welch verschiedenartige Lösungen von FIT für konkrete Herausforderungen für reale Kundenprojekte beispielsweise mit TAI (Turkish Aerospace Industries), ArianeGroup und anderen erarbeitet werden konnten, zeigen Fallstudien echter Anwendungen wie einer Satellitenhalterung aus Aluminium und eines Flüssigkeitsverteilers aus Inconel.

Lars Langhans | FIT AG

    

15:00 - 15:30

Serien-Produktion von DED und PBF für zivile Flugzeuge

Dr. Jan Roman Hönnige | Premium AEROTEC GmbH
15:30 - 16:00

Die additive Fertigung bietet eine einzigartige Gestaltungsfreiheit und völlig neue Möglichkeiten zur Herstellung komplexer struktureller und funktionaler Bauteile. Aufgrund der in der Raumfahrt typischen geringen Stückzahlen, zeigen sich vielversprechende Anwendungen für Satelliten.
Im Gegensatz zur traditionellen Fertigung können die Materialeigenschaften nicht einer allgemeingültigen Materialdatenbank entnommen werden, sondern werden erst während des Fertigungsprozesses festgelegt. Erfahrungsgemäß hängt die Bauteilqualität vom verwendeten Pulver, den Prozessbedingungen, dem Anlagentyp und der individuellen Erfahrung des Bauteillieferanten ab. Eine robuste und zuverlässige Prozesskette sind deshalb eine Grundvoraussetzung um die erforderliche Bauteilqualität sicherzustellen.
Der Vortrag beleuchtet OHB's Ansatz zur Einführung von Satellitenbauteilen mittels additiver Fertigung. Der präsentierte Prozess konzentriert sich auf die Interaktion zwischen Konstruktion und Strukturanalyse unter Verwendung topologischer Optimierung. Kürzlich entwickelte Bauteile werden vorgestellt um die Vorteile der Technologie gegenüber konventionellen Lösungen zu verdeutlichen. Ein Ausblick auf die Prüfung der Materialeigenschaften, die Prozesskontrolle und Verifizierung der Bauteileigenschaften runden den Vortrag ab.

Dr. Marco Mulser | OHB System AG
16:00 - 16:30

tba

16:30
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