Rapid.Tech Erfurt: Verstärkte Internationalisierung durch Kooperationen in Großbritannien und in der Schweiz

16.12.2014

Keynotes mit Airbus, Microsoft, Hermle und Arburg

Erfurt, 16. Dezember 2014: Die Erfurter Kongressmesse Rapid.Tech fügt ihrer Erfolgsgeschichte ein weiteres Kapitel hinzu. Der Fachbeirat der renommierten Veranstaltung beschloss jetzt den Ausbau am Standort Erfurt und die weitere Internationalisierung von Tagungsprogramm und begleitender Ausstellung. Bereits seit 11 Jahren ist die Rapid.Tech mit Teilnehmern aus 20 Ländern eine der wichtigsten europäischen Informationsveranstaltungen im Bereich der generativen Fertigungstechnologien.

 

Im Fokus der Internationalisierungsstrategie steht zunächst Großbritannien, neben Deutschland einer der wichtigsten Märkte im Bereich generative Fertigung. Zur Unterstützung der Aussteller und Besucherwerbung eröffnete die Messe Erfurt ihre erste Auslandsvertretung. Partner ist das renommierte Messeberatungsunternehmens „Lincoln West“, das u.a. für die Messe Stuttgart tätig ist.

 

„Ich sehe hier große Potenziale für die Messe Erfurt“, sagt Lincoln West-Geschäftsführer Steve Lindsey. „Großbritannien ist einer der Vorreiter, was das Thema Additive Fertigung betrifft. Allein der consumer-orientierte Markt für 3D-Druck wird aktuell auf einen Wert von 3,5 Milliarden Euro geschätzt“.

 

Erfurts Messechef Wieland Kniffka avisierte gleichzeitig ein umfangreiches Engagement in der Schweiz. So wird die Messe Erfurt im September 2015 über ihre Messeplattform „Rapid.Area“ das Thema generative Technologien in die wichtigste Medizintechnikmesse der Schweiz „Swiss Medtech Expo“ einbringen. Die Messe Luzern wird im Gegenzug auf der Rapid-Tech in Erfurt unter dem Patronat „swiss3Dprinting“ – eines Vereins zur Förderung von additiven Produktionstechnologien – einen Gemeinschaftsstand organisieren.

 

„Mit dieser Strategie profiliert sich die Rapid.Tech weiter als internationaler Hotspot in den Bereichen Forschung und industrielle Anwendungen“, sagt der Fachbeiratsvorsitzende Michael Eichmann, Geschäftsführer der RTC Rapid Technologies & Consulting GmbH.

 

Spitzenunternehmen bestücken Fachprogramm

 

Die Rapid.Tech präsentiert sich am 10. und 11. Juni 2015 in Erfurt mit optimierter Kongressstruktur: Neue Themenfelder, visionäre Aus- und Einblicke sowie noch mehr Information erhöhen die Attraktivität der Kongressmesse für Teilnehmer und Aussteller. Im Vortragsprogramm haben bereits jetzt marktführende Unternehmen wie Airbus, Microsoft, Hermle und Arburg Keynotes angekündigt.

 

Zum ersten Mal wird es eine rein wissenschaftliche Sektion geben. Im Mittelpunkt dieser zweitägigen Tagung stehen Vorträge zu Themen wie Werkstoffe und Qualitätssicherung. Premiere hat ebenso das Vordenker-Forum „Vision 3D“. Es gibt nicht nur Raum für Zukunftskonzepte und übergreifende Debatten, sondern präsentiert auch zukunftsträchtige Anwendungen und visionäre Ansätze von Additive Manufacturing an praktischen Beispielen. Ein weiteres Novum ist das Fachforum „Werkzeuge“. Es widmet sich den Anwendungen generativer Fertigungsverfahren bei der Herstellung von Schnitt- und Prägewerkzeugen sowie von Spritzgusswerkzeugen und Druckgussformen. Darüber hinaus werden die Möglichkeiten und Grenzen der verschiedenen Verfahren bei der Fertigung von Formen und Werkzeugteilen beleuchtet.

 

Die etablierten Fachforen „Medizintechnik“ und „Luftfahrt“ ermöglichen in diesen ausgewählten AM-Leitbranchen den intensiven fachlichen Austausch. Die Anwendertagung „Neue Technologien“, die bereits seit elf Jahren das Forum ist, um den Stand der Entwicklungstendenzen des Additiv Manufacturing zu diskutieren, findet sich ebenfalls wieder auf der Agenda. Ebenso der „Konstrukteurstag“ – die Veranstaltung, die Konstrukteuren die Möglichkeit bietet, sich grundsätzlich über die Schichttechnologien sowie die damit verbundenen konstruktiven Freiheiten und das Detailwissen zu verfahrensspezifischen Eigenschaften und Grenzen zu informieren.

Ergänzend wird bei der Rapid.Tech 2015 das Forum der Fraunhofer-Allianz Generative Fertigung durchgeführt. Es bildet den wissenschaftlich-praxisnahen Aspekt ab und informiert über Innovationen im Entwicklungsstadium.

 

Parallel zur Rapid.Tech findet in der Messe Erfurt am 10. und 11. Juni auch die dritte FabCon 3.D, Messe für semiprofessionelle Anwender und Prosumer im 3D-Druck, statt.

 

Über Rapid.Tech

Die Fachmesse und Anwendertagung für generative Fertigung Rapid.Tech widmet sich der industriellen Nutzung des 3D-Drucks, z.B. in den Branchen Werkzeugmaschinen- und Fahrzeugbau, Luft- und Raumfahrttechnik, Zahnmedizin und Medizintechnik. Die Kongressmesse ist mit Teilnehmern aus über 20 Ländern seit 11 Jahren eine der wichtigsten europäischen Informationsveranstaltungen im Bereich der generativen Technologien. Seit 2013 wird die Rapid.Tech durch die FabCon 3.D ergänzt, Deutschlands erste professionelle 3D-Druck-Messe für Verbraucher und semiprofessionelle Anwender.

 

Über Rapid.Area

Generative Technologien halten immer mehr Einzug in alle Branchen. Mit ihrem mobilen Messekonzept „Rapid.Area“ transferiert die Messe Erfurt ihre Kompetenz auf dem Gebiet der generativen Fertigung auf zentrale Marktplätze der Industrie im In- und Ausland. Basis ist die Kongressmesse Rapid.Tech. Erfolgreiche Premiere feierte die Rapid.Area im Frühjahr 2014 auf der Metallbearbeitungsmesse METAV in Düsseldorf. Nächster Stopp ist im Mai 2015 die internationale Fachmesse für den Werkzeug-, Modell- und Formenbau Moulding Expo in Stuttgart. Die Messe Erfurt GmbH Erfurt übernimmt dabei die komplette Vermarktung des Gemeinschaftsstands – vom Aufbau über das Catering bis hin zur Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.

 

www.rapidtech.de

www.rapid-area.de

www.fabcon-germany.com

TOP