Forum Neues aus AM

DIENSTAG, 22. Juni 2021

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09:00 - 09:05

Begrüßung aus dem Rapid.Tech 3D Live-Studio

Michael Kynast, Michael Eichmann und Prof. Gerd Witt | Messe Erfurt GmbH, Stratasys GmbH, Universität Duisburg-Essen

Michael Kynast, Geschäftsführer der Messe Erfurt GmbH
Michael Eichmann, Stratasys GmbH, Fachbeiratsvorsitzender Rapid.Tech 3D
Prof. Gerd Witt, Universität Duisburg-Essen, Lehrstuhl Fertigungstechnik, Fachbeiratsvorsitzender Rapid.Tech 3D

09:05 - 09:15

Begrüßung aus dem Rapid.Tech 3D Live-Studio

Wolfgang Tiefensee | Thüringer Minister für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft
09:15 - 09:45

- Vorstellung des aktuellen Status der Additiven Fertigung bei Daimler Buses
- Präsentation von umgesetzten und bereits verbauten 3D - Druckteilen in unseren Fahrzeugen
- Veränderung der aktuellen Supply Chain durch 3D-Druck
- AM Big Picture Daimler Buses

Ralf Anderhofstadt und Janis Kretz | Daimler Truck AG / EvoBus GmbH - Daimler Buses

Ralf Anderhofstadt und Janis Kretz

Ralf Anderhofstadt:
Ich bin aktuell Leiter unseres Center of Competence 3D-Printing Daimler Buses und zugleich Projektleiter unseres crossfunktionalen 3D-Druck-Projekts innerhalb der Daimler Truck AG. Parallel hierzu bin ich Mitglied im VDI Gremium FA105.5 Rechtliche Aspekte der additiven Fertigungsverfahren sowie Dozent und Trainer für additive Fertigungsverfahren. Zuvor war ich über 10 Jahre in diversen Einkaufstätigkeiten innerhalb Daimler Buses tätig.

Janis Kretz:
Juli 2019 - heute: Digital Supply Chain Manager Center of Competence 3D-Printing - Daimler Buses
März 2018 - Juli 2019: IT Solution Architect, EvoBus

09:45 - 09:50
Gruß aus dem Rapid.Tech 3D Live-Studio
09:50 - 10:00
Pause & Chat Roulette
10:00 - 12:00
Live-Stream: Forum "Automobil & Mobilität"
12:00 - 12:30
Mittagspause
12:30 - 13:00

In 2018, the global metal Additive Manufacturing market size is valued at EUR 1,51 billion including system, material and service sales. Over 50 % of the market volume is driven by the revenue of the system suppliers. At the end of 2018 almost 8,000 metal Additive Manufacturing machines were installed. The ranking is led by Powder Bed Fusion with a total market share ratio of 90 %. This market share is expected to drop due to today’s investments into DED and sinter-based technologies such as Binder Jetting. Until 2023, users plan to invest into over 1,500 systems that are based on Metal FDM or Binder Jetting.

While those new metal AM technologies already exhibit significant technology maturity, there is a group of emerging technologies, that are expected to reach industrial maturity within the next 5 years. Among the companies developing these technologies are startups like Digital Alloys, Xjet and Headmade Materials as well as larger corporations such as Xerox. They each independently developed unique metal Additive Manufacturing principles which are introduced and discussed in this presentation. 

Matthias Schmidt-Lehr | Ampower GmbH & Co. KG

Seit 2014 ist Matthias Schmidt-Lehr professioneller Anwender der Additiven Fertigung. Heute ist er Mitgründer und geschäftsführender Gesellschafter der Unternehmensberatung AMPOWER (am-power.de).
Nach dem Abschluss des Ingenieurstudiums arbeitete Matthias Schmidt-Lehr in einer Unternehmensberatung und wechselte anschließend an das Laser Zentrum Nord als Teamleiter und Key Account Manager für Polymer Additive Fertigung. Er leitete in dieser Position öffentlich geförderte Forschungsprojekte sowie industrielle Entwicklungsprojekte zu den Schwerpunkten der Additive Fertigung in Polymer. Im Anschluss an seine wissenschaftliche Tätigkeit, leitete er als COO den Aufbau der additiven Serienfertigung in einer universitären Ausgründung. Anfang 2017 gründete Matthias Schmidt-Lehr die unabhängige Unternehmensberatung Ampower.

13:00 - 13:30

Betrachtung der derzeitigen Randbedingungen zur Herstellung von Bauteilen unter der Druckgeräterichtlinie mittels additiver Fertigungsverfahren. Die derzeit zur Verfügung stehenden und kommenden Normen im nationalen und Internationalen Umfeld die diesen Bereich tangieren. Praktische Umsetzung von Vorgaben im Betrieb. Zertifizierung der additiven Fertigung inklusive Qualitätssicherungsmaßnahmen und Prozessabläufen.

Stephan Braun | KSB SE & Co. KGaA

GREMIEN UND VERBÄNDE
2016 bis heute: Experte Alternative Fertigungsverfahren für verfahrenstechnische Maschinen und Apparate
2018 bis heute:DIN Experte Additive Fertigung - Gemeinschaftsarbeitsausschuss Metalle
2019 bis heute:Convenour ISO TC/261 JG 58 Additive Manufacturing - Joint
2020 bis heute Convenour ISO TC/261 JG 56 Additive Manufacturing - Joint ISO/TC 261-ASTM F 42 Group: Standard Practice for Metal Powder Bed Fusion to Meet Rigid Quality Requirements
01.2019 bis 11.2020 Stellv. Vorsitzender NA 145-04-02-01 GAK Additive Fertigung – Gemeinschaftsarbeitskreis
02.2021 bis heute: Stellv. Vorsitzender NA 145-04-02 GA Additive Fertigung - NWT & NAS Gemeinschaftsarbeitsausschuss Metalle

13:30 - 14:00

Mit der Selective Absorption Fusion Technology ergänzt Stratasys sein Portfolio im Bereich Production und Manufacturing Lösungen um eine Plattform welche die kostengünstige, schnelle und nachvollziehbare Produktion von Kunststoffteilen ermöglicht. In dem Joint Venture Xaar3D, hier „verbünden“ sich der Druckköpfe Hersteller Xaar Plc und die Stratasys Inc.), wird die SAF (TM) Technology von Neil Hopkinson (maßgeblich an der Erfindung des High-Speed Sintering Prozesses beteiligt) und seinem Team zu einer wegweisenden Produktionsplattform (SAF) entwickelt.
In dem Vortrag geht es neben der SAF Technologie - und der 3D Druck Hardware (H350) um eine Mehrwertdiskussion. Diese Diskussion bezieht sich auf die Betriebskosten und die Total Cost of Ownership und wie diese transparent und kalkulatorisch nachvollziehbar gemacht werden kann. In diesem betriebswirtschaftlichen Teil des Vortrags wird etwas detaillierter auf die einzelnen Kostenblöcke Hardware, Software und Verbrauchsmateriaien, sowie Workflow und die Gesamtkosten eines Bauteils / Baujobs eingegangen.
Im technischen Teil geht es um den Prozess an sich. Wie ist der SAF Prozess aufgebaut, wie ist der Ablauf, wie unterscheidet er sich von anderen Prozessen und wie kommt man zum Endergebnis, sprich, dem mit der SAF Technologie hergestellten Bauteil. Präsentiert wird der Prozess, die Hardware, die Komponenten und wie sich daraus eine „Value Proposition“ für den Anweder ergibt.
Ein weiteres Merkmal ist der sog. „Open Workflow“ den wir darstellen wollen. Hier ergeben sich durch einen offenen Ansatz im Pre- und Post Processing interessante Möglichkeiten kosteneffizient und immer auf dem Stand der Zeit sich befindende Technik zu verwenden.
Einen ersten Ausblick auf die Möglichkeiten dieser Technologie hinsichtlich der Einbindung in Produktionsumgebungen geben wir im Infrastruktur Teil. Damit ist mehr die IT- Infrastruktur und die Software gemeint. Durch Monitoring unterstützte Produktionsprozesse führen zu der Möglichkeit einer „zertifizierbaren“ Produktion. Darüberhinaus lassen sich zusätzlich Daten generieren um daraus Rückschlüsse zur Robustheit des Prozesses und der Maschinenfähigkeit zu erlangen.
Die dazu passende Software und Protokollunterstützung, sowie Partnerschaften zeigen neue bzw. andere Perspektiven auf und runden den Vortrag ab.

Christoph Lindner | Stratasys GmbH

Im 3D Druck – Additive Manufacturing  ist Christoph Linder seit knapp 10 Jahren tätig. Bei Stratasys und HP war er immer im Vertrieb als Senior Sales Manager tätig. Derzeit ist Christoph Lindner bei Stratasys für das Geschäft mit der SAF Technologie in EMEA verantwortlich. Sein Hauptaugenmerk liegt darauf diese Technologie als Produktionstechnologie im Markt und bei Kunden zu etablieren. Davor war er mehr als 15 Jahre bei führenden globalen Herstellern im Bereich Data Management, Virtual und Cloud Storage, Network und Security im Vertrieb tätig.

14:00 - 14:30

Die additive Herstellung von Kunststoffbauteilen gewinnt für die Serienproduktion zunehmend an Bedeutung. Dennoch können viele Anwendungen noch nicht von den Vorteilen der additiven Fertigung profitieren. Der Grund dafür ist die begrenzte Auswahl an verfügbaren Materialien. Insbesondere für das pulverbettbasierte Schmelzen erfordern viele Anwendungen spezielle Werkstoffe, die von PA12 und PA11 nicht abgedeckt werden können. Das gilt sowohl für die chemische Industrie, die Elektroindustrie, die Automobilindustrie als auch für die Mobilitäts- und Luftfahrtindustrie.
AM POLYMERS konzentriert sich seit 2014 darauf, klassische Standardkunststoffe wie PP, PE, PA6, PBT oder TPU als qualitätskontrollierte Pulverwerkstoffe für das pulverbettbasierte Schmelzen verfügbar zu machen. Mit unseren Pulverwerkstoffen erfüllen wir Ihre Anforderungen und machen sie gleichzeitig leicht verarbeitbar. Unsere langjährige, umfangreiche Erfahrung führen zu chargenkonstanten Pulverwerkstoffen und Bauteilen mit herausragenden Eigenschaften. Unser Know-how reduziert Ihren Aufwand für das Einfahren erheblich, so dass Sie innerhalb weniger Tage hochwertige Kundenbauteile liefern können. Wir handeln nach dem Prinzip "Plug & Play". Das bedeutet für uns, dass wir dafür sorgen, dass jeder unserer Werkstoffe problemlos auf Ihrer AM-Maschine verarbeitet werden kann.
Als neue Polymere stellen wir vor: Ein auf Standardanlagen verarbeitbares PBT mit guter Bruchdehnung oder ein neues temperaturbeständiges Hochleistungspolymer namens Rolaserit® X.

Andreas Wegner und Timur Ünlü | AM POLYMERS GmbH

Timur Ünlü                               
CSO and Co-founder of AM Polymers GmbH since 2018.
Patent Inventor for series products in automotive and medical industries as well as for polymer powders in 3D printing.
CTO at ROWAK AG, Zürich Switzerland, since 2010 for production and sales of up to 6000 tons of polymer powders per year.
Engineering Manager Europe for Crash Sensing Algorithm Development and Applications at TRW Automotive Germany between 2002-2010.
Algorithm Development Engineer at DELPHI Automotive in Kokomo USA and Wuppertal Germany 1999-2002.
Graduated 1999 in Applied Physics Engineering at University of Applied Sciences Münster Germany and as exchange student in France Grenoble at Université Joseph Fourier.
Diploma Thesis 1998-1999 at Research Center Jülich Germany
Co-Autor of publications in various scientific research areas such as 3D printing, biomedical engineering and MRI imaging.
                                           
Andreas Wegner             
Beruflicher Werdegang:
Seit 02/2017 Seminarleiter für kunststoffbasierte Additive Fertigungsverfahren im Zertifikatslehrgang
Fachingenieur Additive Fertigung VDI organisiert vom VDI Wissensforum
Seit 09/2014 Geschäftsführender Gesellschafter und Mitgründer der AM POLYMERS GmbH
Wissenschaftlicher Werdegang:
02/2015-01/2021 Post-Doc am Institut für Produkt Engineering – Lehrstuhl für Fertigungstechnik der Universität Duisburg-Essen
02/2015 Promotion mit dem Titel: „Theorie über die Fortführung von Aufschmelzvorgängen als Grundvoraussetzung für eine robuste Prozessführung beim Laser-Sintern von Thermoplasten“
02/2009 bis 02/2015 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Produkt Engineering – Lehrstuhl für
Fertigungstechnik der Universität Duisburg-Essen
01/2009 Abschluss: Diplom Maschinenbau
10/ 2003 – 01/2009 Studium des Maschinenbaus an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

14:30 - 14:45
Kaffeepause und Chat Roulette
14:45 - 15:45
Live-Stream: Forum "Werkzeug-, Modell- und Formenbau"
15:45 - 16:00
Kaffeepause und Chat Roulette
16:00 - 16:45

Panel Discussion "AM und Nachhaltigkeit"

Moderation: Bernhard Langefeld / Roland Berger

Volker Hammes, Managing Director at BASF New Business GmbH

Dr. Jakob Fischer, Teamleader Application and Process, Heraeus Additive Manufacturing GmbH

Stefan Ritt, Geschäftsführer, EMEA, SPEE3D GmbH

16:45 - 17:00
Verabschiedung aus dem Rapid.Tech 3D Live-Studio & Übergabe zur digitalen Preisverleihung der 3DPC
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